FDP kritisiert neue EU-Gebäuderichtlinie

Die FDP hat angekündigt, sich gegen die neuen Sanierungsauflagen der EU zu wehren. Fraktionschef Christian Dürr warnte vor den geplanten Maßnahmen und bezeichnete sie als gefährlich für die Volkswirtschaft. Insbesondere das geplante EU-Heizungsverbot und der Sanierungszwang würden hohe Kosten verursachen und das deutsche Heizungsgesetz torpedieren.

Massiver Widerstand gegen EU-Pläne

Dürr forderte, dass die Pläne aus Brüssel „mit vereinten Kräften“ abgewehrt werden müssten und bezog dabei ausdrücklich die Union mit ein. Die EU-Kommission unterstütze strenge Dämm-Pflichten und strikte Heizungsvorschriften, während in Deutschland bereits gegen ein vernünftiges Heizungsgesetz gewettert werde.

Alarmierende Auswirkungen auf Deutschland

Dürr warnte vor den Auswirkungen der EU-Pläne auf Deutschland und private Haushalte. Insbesondere die Technologieoffenheit und das Gasnetz seien gefährdet. Auch die kommunale Wärmeplanung wäre überflüssig, wenn maximal sanierte Häuser nur Wärmepumpen benötigen würden. Deutschland sei bereits weiter beim Sanieren als viele andere Länder, doch das Erreichte werde nicht berücksichtigt.

Appell an Deutschland

Dürr forderte Deutschland auf, besonders viel zu leisten, um die Pläne aus Brüssel abzuwehren. Es sei Wahnsinn, dass man sein Haus für Zigtausende von Euro dämmen und isolieren müsste, obwohl man auch mit Fernwärme oder Wasserstoff CO2-frei heizen könne.

Der vollständige Artikel ist auf der Webseite der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ zu finden.

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