Auf Zypern gibt es mehr als eine Million Katzen – das Coronavirus könnte die meisten von ihnen töten

Katzenpopulation auf Zypern sinkt drastisch

Auf der Mittelmeer-Insel Zypern leben derzeit über eine Million Straßenkatzen. Allerdings nimmt die Anzahl der Tiere rapide ab, da sich eine für Katzen tödliche Variante des Coronavirus auf der Insel ausbreitet.

Geschichte der Katzen-Population auf Zypern

Die Geschichte der Katzen auf Zypern beginnt in einem Kloster namens „St. Nikolaus der Katzen“. Dieses Kloster wurde im Jahr 327 n. Chr. vom ersten byzantinischen Gouverneur des Landes gegründet. Die heilige Helena, Mutter von Konstantin dem Großen, unterstützte den Bau des Klosters. Um die Plage von Giftschlangen auf der Insel einzudämmen, importierte Helena mehrere Schiffsladungen Katzen aus Ägypten. Die Katzen sollten die Schlangen jagen. Der Plan war erfolgreich und die Katzen vermehrten sich im Laufe der Zeit stark.

Älteste Hauskatze stammt aus Zypern

Die bisher älteste bekannte Hauskatze stammt aus Zypern. Im Jahr 2004 wurden 9.500 Jahre alte Überreste einer Hauskatze in einem Grab nahe dem Dorf Parekklisia entdeckt. Die Katze wurde zusammen mit einem Menschen, vermutlich ihrem Besitzer, bestattet. Dies legt nahe, dass die Menschen auf Zypern als erstes Volk der Welt wilde Katzen domestizierten.

Streunerkatzen auf Zypern

Heute sind vor allem Streunerkatzen auf Zypern anzutreffen. Sie bevölkern die Mittelmeerinsel und leben oft in großen Kolonien. Die Katzen sind an jeder Ecke zu finden und werden oft auch als „Insel der Katzen“ bezeichnet.

Coronavirus bedroht die Katzenpopulation

Seit etwa einem halben Jahr breitet sich eine für Katzen tödliche Variante des Coronavirus auf Zypern aus. Dadurch sinkt die Anzahl der Katzen drastisch. Die Situation ist besorgniserregend, da die Katzenpopulation auf der Insel stark dezimiert werden könnte.

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