Behauptungen von Lauren Pisciotta
Lauren Pisciotta, die ehemalige Assistentin von Kanye West, erhebt schwere Vorwürfe gegen den Rapper. In einer Klage, die am Freitag eingereicht wurde, beschuldigt sie ihn, sie bei einer von Sean „Diddy“ Combs veranstalteten Party betäubt und vergewaltigt zu haben. Combs selbst steht derzeit unter Anklage wegen Menschenhandels und Verschwörung zur Erpressung.
Details des Vorfalls
Pisciotta, die von 2021 bis 2022 für West arbeitete, gibt an, dass der Vorfall Jahre zuvor an einem nicht näher bezeichneten Datum stattfand. Laut der Klage wurde sie zu einer Zusammenkunft in einem Aufnahmestudio in Santa Monica eingeladen, die gemeinsam von Diddy und einer Musik-Künstlerin, mit der sie zusammenarbeitete, organisiert wurde. Den Gästen wurde angeblich gesagt, dass sie die angebotenen Getränke konsumieren müssten, andernfalls würden sie gebeten, zu gehen. Die Getränke sollen auf Anweisung von West eingeschenkt worden sein, ohne dass Diddy in der Klage beschuldigt wird.
Schilderung des Vorfalls
In der Klage behauptet Pisciotta, dass der Rapper sie „betäubt und vergewaltigt“ habe. Sie beschreibt, dass sie sich nach dem Konsum eines Getränks in einem „veränderten und stark beeinträchtigten Zustand“ fühlte und am nächsten Tag „körperlich krank und verwirrt“ aufwachte. Zudem wird erwähnt, dass die begleitende Künstlerin nicht in der Lage war, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen.
Frühere rechtliche Schritte
Diese Klage folgt einer vorherigen, die Pisciotta im Juni gegen West wegen unrechtmäßiger Entlassung und sexueller Übergriffe eingereicht hatte. In der geänderten Klage gibt sie an, dass sie erst Jahre später während ihrer Zeit bei West, der sich 2021 in Ye umbenannte, von dem angeblichen Übergriff in Santa Monica erfuhr.
Reflexion über den Vorfall
Pisciotta erklärt, dass die Erkenntnis über den Vorfall erst nach Jahren der Reflexion aufkam. Sie fügt hinzu, dass West während ihrer Anstellung Frustration über eine nicht namentlich genannte Frau äußerte, die möglicherweise seine Ex-Frau Kim Kardashian war.