Kommunen fordern Klimaschutz
Der Städte- und Gemeindebund hat die zukünftige Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, das Heizungsgesetz zurückzunehmen und weniger für den Klimaschutz zu tun. Die Kommunen betonen, dass das übergeordnete Ziel, Deutschland klimaneutral zu gestalten, von allen Verantwortlichen unterstützt werden sollte.
Keine Rückschritte bei der Energiewende
André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), äußerte sich in einem Interview zur aktuellen Situation: „Wir dürfen jetzt nicht alles über den Haufen werfen und bei null anfangen.“ Er wies darauf hin, dass ein Rückschritt in der Klimapolitik viel Zeit kosten würde, die dringend benötigt wird.
Entwicklung bestehender Strukturen
Berghegger reagierte auf die stockenden Koalitionsverhandlungen im Bereich Energie und die Forderungen nach einer Verlangsamung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Er betonte die Notwendigkeit, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und die verschiedenen Aspekte der Energiewende, wie den Ausbau erneuerbarer Energien, die Netzinfrastruktur und Energiespeicher, aufeinander abzustimmen.
Dringlichkeit des Handelns
Die Kommunen sehen es als wichtig an, dass das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert wurde. Berghegger erklärte: „Wir haben uns auf eine Ziellinie verständigt. Jetzt müssen wir alles daran setzen, diese zu erreichen.“ Er warnte davor, die Zielvorgaben zu verschieben, da dies die Anstrengungen zur Bekämpfung der Erderwärmung beeinträchtigen könnte. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind bereits deutlich spürbar.