Israel reagiert auf Raketenangriff

Raketenangriff aus Jemen

Israel hat eine entschlossene Antwort auf einen Raketenangriff von Houthi-Militanten aus dem Jemen angekündigt, der die Luftabwehr des Landes überwunden hat und in der Nähe des Hauptflughafens eingeschlagen ist.

Reaktion der israelischen Regierung

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte nach den Angriffen: „Wir werden siebenfach zurückschlagen gegen jeden, der uns schadet.“ Trotz mehrerer US-Luftangriffe auf die Houthis, eine von Iran unterstützte militante Gruppe, die Teile im Jemen kontrolliert, konnten die Angriffe auf Israel nicht gestoppt werden.

Houthi-Sichtweise

Die Houthis geben an, in Solidarität mit den Palästinensern zu handeln und ihre Angriffe fortzusetzen, bis der Konflikt zwischen Israel und Hamas im Gazastreifen beendet ist.

Technische Probleme bei der Abwehr

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) berichteten, dass ein „technisches Problem“ mit dem Abfangsystem verhindert hat, dass die Rakete abgefangen wurde. Diese schlug in der Nähe des Ben Gurion Flughafens ein, nachdem mehrere Abfangversuche gescheitert waren. Laut IDF gab es keine Fehlfunktion bei den Erkennungssystemen oder den Alarmmechanismen.

Warnung der Houthis

Ein Militärsprecher der Houthis bestätigte den Abschuss einer ballistischen Rakete und warnte Fluggesellschaften davor, in den Ben Gurion Flughafen zu fliegen.

Flugverkehr betroffen

Flüge in und aus dem Ben Gurion Flughafen sowie Zugverbindungen wurden vorübergehend eingestellt. Mehrere ausländische Fluggesellschaften haben aufgrund des Angriffs ihre Flüge nach Israel ausgesetzt. Wizz Air Holdings Plc kündigte an, den Service bis Dienstagmorgen auszusetzen, während Deutsche Lufthansa AG, einschließlich Swiss und Austrian Airlines, ihre Flüge bis zum 6. Mai gestoppt hat. Auch Air India Ltd. stellt ihre Flüge bis zu diesem Datum ein.

Aktienmarkt und medizinische Versorgung

Die Aktien von El Al Israel Airlines stiegen um etwa 7%. Die Fluggesellschaft, die während des Krieges mit Hamas kontinuierlich geflogen ist, profitiert von den ausländischen Konkurrenten, die ihre Flüge aufgrund von Raketenangriffen aus Gaza, Libanon und Jemen eingestellt haben. Mediziner behandelten und evakuierten acht Personen in Krankenhäuser.

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