Verleihung des B.Z.-Kulturpreises
Am 8. April 2025 findet die 31. Verleihung des B.Z.-Kulturpreises statt. Diese Auszeichnung wird von Berlins größter Boulevardzeitung vergeben, um herausragende Künstlerinnen und Künstler zu würdigen, die in der Hauptstadt leben und zur kulturellen Vielfalt beitragen. Zu diesem Galaabend im Theater am Potsdamer Platz werden etwa 900 Gäste aus den Bereichen Kultur, Medien und Politik erwartet. Die Moderation übernimmt erneut die Schauspielerin Meret Becker.
Preisträger 2025
Die bronzenen Bären werden in diesem Jahr an folgende Persönlichkeiten verliehen:
- Ersan Mondtag – Theater- und Opernregisseur
- Mohammad Rasoulof – Filmemacher
- Cornelia Schleime – Künstlerin
- Jenny Erpenbeck – Schriftstellerin
- Die Fantastischen Vier – Rapgruppe
- Daniel Brühl – Schauspieler
Ersan Mondtag
Ersan Mondtag hat mit seinen Inszenierungen am Berliner Ensemble, an der Deutschen Oper und am Gorki-Theater das Publikum begeistert. Seine Arbeit für den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2024 erlangte internationale Anerkennung.
Mohammad Rasoulof
Der Filmemacher Mohammad Rasoulof beschäftigt sich in seinen Werken kritisch mit dem Leben im Iran. Für seinen Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ erhielt er in diesem Jahr eine Oscar-Nominierung und hat bereits den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen.
Cornelia Schleime
Cornelia Schleime ist bekannt für ihre kraftvollen und bunten Gemälde, die oft starke Frauen darstellen. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie nach einem Ausstellungsverbot in der DDR neu und erfolgreich in Westberlin.
Jenny Erpenbeck
Die Romane von Jenny Erpenbeck sind weltweit gefragt und in 30 Sprachen übersetzt. Ihre literarischen Werke zeichnen sich durch einen rhythmischen Stil aus, der sie auch musikalisch macht. 2024 gewann sie als erste Deutsche den Internationalen Booker Prize für ihren Roman „Kairos“.
Die Fantastischen Vier
Die Fantastischen Vier haben den deutschen Sprechgesang populär gemacht und zeigen seit 1992, dass man auch auf Deutsch erfolgreich rappen kann. Ihre Mitglieder sind Smudo, Thomas D, Michi Beck und Andi Ypsilon.
Daniel Brühl
Daniel Brühl gehört zu den wenigen deutschen Schauspielern mit einer beeindruckenden Karriere sowohl national als auch international. Sein Durchbruch gelang ihm mit dem Film „Good Bye, Lenin!“.