US-Präsident setzt sich für Pressefreiheit ein
US-Präsident Joe Biden hat beim Galadinner des Washingtoner Pressekorps die Bedeutung der Pressefreiheit betont. Er hob hervor, dass eine freie Presse ein wichtiger Pfeiler einer freien Gesellschaft sei und kein Feind. Dabei spielte er auf seinen Amtsvorgänger Donald Trump an, der Journalisten oft als „Feinde des Volkes“ bezeichnet hatte.
Journalisten im Fokus der Gala
Die diesjährige Pressegala stand im Zeichen von Journalisten, die aufgrund ihrer Arbeit zu Unrecht inhaftiert sind. Unter anderem wurde Evan Gershkovich von der „Wall Street Journal“ erwähnt, der in Russland inhaftiert ist. Die Gala war jedoch auch ein Anlass, um den Präsidenten auf die Schippe zu nehmen.
Biden macht Witze über sein Alter
Biden selbst machte den Anfang und machte Witze über sein Alter. Er betonte jedoch auch die Bedeutung des ersten Verfassungszusatzes, in dem die Pressefreiheit verankert ist. Der Comedian Roy Wood konnte sich ebenfalls einen Seitenhieb auf Bidens Alter nicht verkneifen und verglich ihn mit einem 80-Jährigen, der um vier weitere Arbeitsjahre bittet.
Ernste Töne in diesem Jahr
Insgesamt war die Gala in diesem Jahr ernster als in den vergangenen Jahren. Biden betonte, dass die Wahrheit oft von Lügen begraben werde und dass diese Lügen als Wahrheit weiterleben würden. Er mahnte, dass dies Hass und Wut schüre und die Demokratie gefährde. Dabei bezog er sich auf die von Trump und seinen Unterstützern verbreitete Behauptung, dass das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 gefälscht sei.