Mann bringt fünf Nachbarn in Texas um

Der Vorfall

Ein Mann in Texas hat in seinem Vorgarten Schießübungen mit einem Sturmgewehr gemacht. Als seine Nachbarn ihn baten, damit aufzuhören, hat er fünf von ihnen umgebracht. Die Polizei bezeichnet die Tat als regelrechte Hinrichtungen. Der Täter ist auf der Flucht.

Die Opfer

Die Opfer waren fünf Menschen aus Honduras, darunter auch ein achtjähriges Kind. Sie wurden in der Nacht in einem Haus in der Nähe von Houston getötet. Vier Menschen wurden schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Ein achtjähriges Kind erlag später seinen Verletzungen.

Der Täter

Der Verdächtige ist ein Mann aus Mexiko. Er war zum Tatzeitpunkt betrunken und soll zu seinen Nachbarn gesagt haben: „In meinen Vorgarten kann ich machen, was ich will.“ Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen fünffachen Mordes erlassen. Die Polizei vermutet, dass er das Land verlassen hat. Die US-Bundespolizei FBI leitete eine Fahndung ein und warnte davor, sich dem Mann zu nähern.

Reaktionen

Der Außenminister von Honduras, Enrique Reina, forderte, der Täter müsse „die ganze Härte des Gesetzes“ zu spüren bekommen. Sein Land verfolge den Fall mit großer Betroffenheit.

Hintergrund

Waffengewalt ist in den USA ein großes Problem. Das Recht auf Waffenbesitz ist laut der vorherrschenden Auslegung in der US-Verfassung verankert, in dem Land gibt es mehr Waffen als Einwohner: Jeder dritte Erwachsene besitzt eine Waffe.

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