Mona Neubaur besucht action medeor

Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, besuchte kürzlich die Gesundheitsorganisation action medeor in Tönisvorst, um sich über die aktuellen Hilfsprojekte zu informieren.

Rundgang durch das Medikamentenlager

Während des Besuchs machte Neubaur einen Rundgang durch das Medikamentenlager und informierte sich insbesondere über die Hilfslieferungen für die Erdbebengebiete in Syrien und der Türkei sowie die anhaltende Nothilfe für die Ukraine.

Hilfe für „vergessene Krisen“

Auch „vergessene Krisen“ wie die in Jemen, Südsudan, Malawi oder Somalia kamen zur Sprache. Dort leiden tausende Menschen unter Hunger, Dürren, Überschwemmungen und Krieg, ohne dass die Weltöffentlichkeit daran großen Anteil nimmt. action medeor hilft mit seinen Spendengeldern auch diesen Menschen aus der Not.

Hilfstransporte in die Ukraine

In Begleitung der Landtagsabgeordneten Meral Thoms und Britta Oellers erfuhr Mona Neubaur, dass action medeor seit dem russischen Angriff auf die Ukraine durchschnittlich vier Hilfstransporte pro Woche auf den Weg in das kriegsgeschüttelte Land gebracht hat. Insgesamt sind seit Februar letzten Jahres über 200 Transporte mit rund 540 Tonnen Hilfsgütern im Wert von mehr als 10 Millionen Euro auf den Weg in die Ukraine gegangen. In den Regionen Odessa, Mykolajiw und Cherson ist action medeor zusätzlich mit humanitären Hilfsprogrammen aktiv. Unterstützt wurden die Hilfsmaßnahmen auch mit Mitteln der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen.

Erdbeben-Hilfe für Syrien und die Türkei

Sehr früh hat sich action medeor auch in der Erdbeben-Hilfe für die Menschen in der Türkei und Syrien engagiert. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen konnte man die Menschen sowohl in den türkischen als auch in den syrischen Erdbebenregionen früh erreichen und versorgen. Inzwischen organisiert das Tönisvorster Hilfswerk zusammen mit seinen lokalen Partnern die Verteilung von Wasser, Hygieneartikeln und warmen Mahlzeiten für tausende von Menschen, die vom Erdbeben betroffen sind. Zusätzlich wurden mobile medizinische Teams gebildet, die die Menschen in den Zeltstädten aufsuchen und behandeln.

Positive Resonanz von Mona Neubaur

Mona Neubaur zeigte sich beeindruckt vom unermüdlichen Einsatz der Mitarbeitenden von action medeor für die Menschen in der Ukraine und den Erdbebengebieten in Syrien und der Türkei sowie in anderen von Krisen betroffenen Regionen. Die Arbeit von action medeor sei ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man in Nordrhein-Westfalen gemeinsam und solidarisch Menschen in Notlagen helfen könne.

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