Am 7. Juni wird der verstorbene Rapper Tupac Shakur auf dem berühmten „Walk of Fame“ in Hollywood mit einer Sternenplakette geehrt. Die Auszeichnung wird posthum verliehen, da Shakur im Jahr 1996 im Alter von 25 Jahren in Las Vegas auf offener Straße unter ungeklärten Umständen erschossen wurde.
Die Enthüllung der 2758. Sternenplakette wird von Shakurs Schwester Sekyiwa „Set“ Shakur vorgenommen. Als Gastredner wird unter anderem der US-Regisseur Allen Hughes erwartet, der die Doku-Serie „Dear Mama: The Saga of Afeni and Tupac Shakur“ über Tupac Shakur und seine Mutter, die „Black Panther“-Aktivistin Afeni Shakur, gedreht hat.
Tupac Shakur war nicht nur ein erfolgreicher Rapper, sondern auch Schauspieler, Aktivist, Dichter und Revolutionär. Laut der „Walk of Fame“-Mitteilung bleibt er auch Jahrzehnte nach seinem Tod Teil des Zeitgeistes. Der Musiker wurde 2017 in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland aufgenommen.
Shakur wuchs in ärmlichen Verhältnissen in New York auf und zog als Jugendlicher mit seiner Familie nach Kalifornien. Dort arbeitete er unter anderem mit dem für Gangsta-Rap bekannten Label Death Row Records. Er war zeitweise in Drogenhandel und andere Kriminalität verwickelt und saß auch im Gefängnis.
Die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt. Es gab damals Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Rappern der Ost- und Westküste.