Ciao bella! Alte Dörfer – neues Leben

Filmvorführung

Am Donnerstag, den 29. Mai 2025, um 19:15 Uhr wird der Film Ciao bella! Alte Dörfer – neues Leben von Barbara Lueg gezeigt. Die Produktion stammt aus Deutschland und Italien und thematisiert die Wiederbelebung verlassener Dörfer in Italien.

Herausforderungen für Dörfer

In Italien sind etwa 6000 Dörfer von Landflucht, Naturkatastrophen und fehlenden Arbeitsplätzen betroffen. Viele dieser Orte sind nahezu menschenleer und kämpfen um ihre Existenz. Doch es gibt einen bemerkenswerten Trend zur Revitalisierung dieser Dörfer.

Revitalisierung durch Kunst und Kultur

Ein Beispiel ist das Dorf Fontecchio in den Abruzzen, wo die Bürgermeisterin Sabrina Ciancone internationale Künstler anzieht. Mit günstigen Ateliers und viel Raum hat sie eine Künstlerkolonie geschaffen, die junge Menschen zurück ins Dorf bringt und neue Perspektiven eröffnet.

Das Beispiel Civita

Das ehemalige Geisterdorf Civita in Latium hat sich durch eine kreative Social-Media-Kampagne namens „Unser Dorf stirbt“ revitalisiert. Trotz nur 14 Einwohnern zieht das Dorf jährlich 850.000 Touristen an, die das vermeintlich „sterbende Dorf“ besuchen. Die Bewohner sind stolz auf die Veränderungen und die Wiederbelebung ihres Heimatortes.

Biccari und das Abstammungsprinzip

In Biccari, Apulien, hat der junge Bürgermeister Antonio Beatrice das sogenannte Abstammungsprinzip genutzt, um den Wegzug der Einwohner zu stoppen. Dieses Prinzip ermöglicht es Ausländern mit italienischen Vorfahren, die Staatsbürgerschaft zu beantragen. So fand auch die Familie Perochena aus Peru ihren Weg nach Biccari, um ein neues Leben zu beginnen.

Fazit

Der Film Ciao bella! Alte Dörfer – neues Leben beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die mit der Wiederbelebung dieser alten Dörfer verbunden sind. Er zeigt, wie Kreativität und Gemeinschaftsgeist dazu beitragen können, das Leben in diesen Orten neu zu gestalten.

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