Cyberangriffe als berechenbare Bedrohung
Unternehmen sehen sich zunehmend der Gefahr von Cybervorfällen ausgesetzt. Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Angriff stattfindet, sondern welche Kosten daraus resultieren und wie viel eine angemessene Vorbereitung gekostet hätte. Unternehmen, die sich auf vage Risikoberichte verlassen, steuern oft unvorbereitet in mögliche Datenlecks.
Unschärfe in der Führungsetage
In den oberen Führungsebenen wird regelmäßig über finanzielle Kennzahlen, Marktchancen und Investitionen entschieden. Bei den finanziellen Auswirkungen von Cyberrisiken herrscht jedoch häufig Unklarheit. Es gibt mittlerweile erprobte Methoden, um Cyberrisiken messbar und steuerbar zu machen, wie die Cyber Risk Quantification (CRQ).
Optimierung durch Squalify
Das Unternehmen Squalify hat die CRQ weiterentwickelt und speziell für große Unternehmen optimiert. Der CEO von Squalify, Asdrúbal Pichardo, erläutert, warum ein neuer Umgang mit Cyberrisiken in der Führungsebene notwendig ist und wie dies realisiert werden kann.
Von abstrakten Kategorien zu konkreten Daten
Risiken wurden traditionell in Kategorien wie „hoch“, „mittel“ oder „niedrig“ eingeteilt, oft basierend auf vagen Annahmen. Dies führt dazu, dass Entscheidungen im Cyberbereich häufig ohne ein klares Verständnis der finanziellen Konsequenzen getroffen werden. Ein CFO würde keine Investitionsentscheidung auf subjektiven Einschätzungen basieren, doch genau das geschieht im Cyberbereich regelmäßig.
Modernes Risikomanagement
Ein zeitgemäßes Risikomanagement ermöglicht eine greifbarere, quantifizierbare und strategisch relevante Darstellung von Risiken. Dies gibt Entscheidungsträgern ein besseres Verständnis der potenziellen Bedrohungen und eine solide Entscheidungsgrundlage, die über technische Details hinausgeht.
Daten als Grundlage der Risikoquantifizierung
Die Grundlage jeder belastbaren Risikoquantifizierung sind verlässliche, unternehmensspezifische Daten. Ohne diese bleiben Risikoberichte ungenau. Neben der Qualität der eigenen Daten ist der Zugang zu fundierten Vergleichsdaten und bewährten Modellen entscheidend. Squalify verwendet das Cyber-Risk-Modell von Munich Re, das auf Daten von über 4.500 quantifizierten Großunternehmen weltweit basiert. Diese Datenbasis ermöglicht eine präzise Bewertung individueller Cyberrisiken.
Vertrauenswürdige Ergebnisse und wirtschaftliche Belastbarkeit
Durch die Nutzung dieser einzigartigen Datenbasis können Unternehmen ihre Cyberrisiken mit hoher Präzision bewerten, was zu vertrauenswürdigen und wirtschaftlich belastbaren Ergebnissen führt. Transparenz und Quantifizierung sind somit zentrale Elemente moderner Risikosteuerung.
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