Deutscher Fernsehpreis 2025: ZDF mit sieben Auszeichnungen

Verleihung in Köln

Am 10. September 2025 fand in Köln die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises statt. Das ZDF konnte dabei insgesamt sieben Auszeichnungen entgegennehmen, darunter vier in den Werkkategorien.

Auszeichnungen in Werkkategorien

In der Kategorie „Beste Drama-Serie“ wurde die ZDFneo-/Apple TV+-Produktion KRANK Berlin ausgezeichnet. Diese achtteilige Serie thematisiert den hektischen Alltag in einer Notaufnahme und wurde von Beate Bramstedt redaktionell betreut.

Für die „Beste Dokumentation/Reportage“ erhielt Systemfehler: Der Cum-Ex Skandal (Redaktion: Udo Bremer) einen Preis. Der Film beleuchtet die Hintergründe und Folgen des Millionenbetrugs durch Steueranwalt Hanno Berger sowie die Cum-Ex Machenschaften diverser Banken in Deutschland und Europa.

In der Kategorie „Bestes Infotainment“ wurde 37°Leben: Against All Gods – Die Glaubens-WG (Redaktion: Lena Baumann und Dirk Heihoff) prämiert. In dieser Sendung lebten ein Jude, ein Muslim, eine Katholikin, eine Hinduistin, ein Buddhist und eine Nichtgläubige sechs Tage lang gemeinsam unter einem Dach.

Die Auszeichnung für die „Beste Information“ ging an die parlamentarische Berichterstattung von Phoenix, die unter der Leitung von Julia Viegener vom ZDF verantwortet wird. Ein Beispiel für die Arbeit des Senders war die 13-stündige Live-Berichterstattung zur Kanzlerwahl von Friedrich Merz.

Nacht der Kreativen

Bereits am 9. September 2025 fand die „Nacht der Kreativen“ statt, die den Auftakt zur Preisverleihung bildete. In dieser Veranstaltung wurden elf Auszeichnungen in den Personenkategorien der Programmbereiche Fiktion, Unterhaltung und Information vergeben.

Drei Preise gingen an Mitwirkende von ZDF-Produktionen. Bilal Bahadir erhielt einen Preis in der Kategorie „Bestes Buch Fiktion“ für die Anthologie-Serie Uncivilized (ZDF/Das kleine Fernsehspiel, Redaktion: Melvina Kotios). Tim Kuhn und Jieun Yi wurden in der Kategorie „Beste Kamera Fiktion“ für ihre Arbeit an KRANK Berlin ausgezeichnet. In der Kategorie „Bestes Buch Unterhaltung“ konnten Dietrich Krauss, Maike Kühl, Max Uthoff, Doris Müller und Cornelius Oettle für Die Anstalt – Freunde des Patriarchats (Redaktion: Dietrich Krauß/Nils Paulerberg/Christian Schier) einen Preis gewinnen.

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