Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jonas Hector wird an seinem 33. Geburtstag sein letztes Profi-Spiel bestreiten und seine Karriere beenden. In einem Interview mit dem Magazin „11 Freunde“ erklärte er die Gründe für seinen ungewöhnlich frühen Rücktritt vom Profi-Fußball.
Kein glücklicher Profi
Hector gab zu, dass er nie ein „durch und durch glücklicher Profi“ war und sich nie wirklich mit dem Geschäft anfreunden konnte. Der ständige Druck und die Öffentlichkeit waren für ihn eine Belastung. Auch das ständige Kämpfen um den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln hat ihn belastet.
Neue Prioritäten
Nun möchte er sich anderen Dingen widmen und nicht mehr ständig ums Überleben kämpfen. Er freut sich darauf, samstags im Garten zu arbeiten und dann als neutraler Beobachter ins Stadion zu gehen. Nach der aufreibenden Relegation 2021 und der Geburt seines Kindes hat er seine Prioritäten verändert.
Kein Comeback für die Nationalmannschaft
Hector bestätigte auch, dass Bundestrainer Hansi Flick ihn für die WM 2022 in Katar zu einem Comeback überreden wollte, aber er lehnte ab. Er hatte bereits zuvor die Sinnhaftigkeit von Länderspielreisen hinterfragt und kam zu dem Schluss, dass sich an seiner Einstellung nichts geändert hat.
Letztes Spiel gegen Bayern München
Hector wird sein letztes Profi-Spiel gegen den FC Bayern München bestreiten. Danach freut er sich darauf, seine Wochenenden als Vater auf dem Sportplatz zu verbringen und seinem Kind zuzuschauen. Ein Comeback im Fußball schließt er zwar nicht aus, aber es ist unwahrscheinlich.