Der deutsche Tennisprofi Daniel Altmaier konnte bei den French Open in Paris nicht an seinen Coup in der zweiten Runde anknüpfen und verlor deutlich gegen den Weltranglisten-29. Grigor Dimitrow aus Bulgarien. Somit verpasste er die Einstellung seines besten Karriere-Resultats.
Aus im Achtelfinale
In der dritten Runde unterlag der 24-Jährige in 2:07 Stunden mit 4:6, 3:6, 1:6. Nach seinem Fünf-Satz-Krimisieg gegen den italienischen Titelanwärter Jannik Sinner fehlte Altmaier die Energie, um das Spiel noch zu drehen. Er gab zu, dass es emotional und körperlich schwierig war, das vorherige Match zu verarbeiten.
Positive Bilanz trotz Niederlage
Altmaier bewertete sein Turnier und die Arbeit der vergangenen Wochen dennoch „sehr positiv“ und sagte: „Es gibt noch sehr viele Baustellen, aber wir haben schon schöne Momente gehabt.“ Durch das Erreichen der dritten Runde wird sich Altmaier zumindest deutlich von Weltranglistenplatz 79 nach oben verbessern.
Schwieriger Start gegen Dimitrow
Der Start gegen den 32-jährigen Dimitrow missglückte komplett. Altmaier lag schnell mit 0:3 hinten und konnte erst nach einer Viertelstunde seinen ersten Spielgewinn feiern. Obwohl er seinem Kontrahenten den Aufschlag zum 3:4 abnehmen konnte, leistete er sich weiterhin zu viele unnötige Fehler, so dass der erste Satz verloren ging. Auch im zweiten Durchgang kassierte Altmaier direkt wieder das Break und im dritten Satz war die Gegenwehr des deutschen Tennisprofis weitgehend gebrochen.
Verpasste Wiederholung des größten Erfolgs
Altmaier verpasste somit die Wiederholung seines größten Erfolgs, als er 2020 ebenfalls beim Sandplatzklassiker in Paris das Achtelfinale erreicht hatte. Auch damals hatte er in Matteo Berrettini zunächst einen Top-Ten-Spieler geschlagen und war danach glatt in drei Sätzen ausgeschieden.