Zverev dreht auf und erlebt Schreckmoment
Alexander Zverev hat nach einem schwachen Beginn in einer Nachtschicht bei den French Open das Achtelfinale erreicht. Dabei erlebte der Olympiasieger einen Schreckmoment, als er im dritten Satz fast an der Stelle, wo er sich im Halbfinale gegen Rafael Nadal 2022 schwer am Knöchel verletzt hatte, ausrutschte. Doch er rappelte sich schnell wieder auf und schüttelte den Sand ab. Zverev bezwang den Amerikaner Frances Tiafoe in 3:41 Stunden mit 3:6, 7:6 (6:3), 6:1, 7:6 (7:5) und steht damit zum sechsten Mal nacheinander unter den besten 16 in Paris.
Zverev trifft auf Dimitrow
Im Achtelfinale trifft Zverev nun auf Grigor Dimitrow aus Bulgarien, der Daniel Altmaier locker mit 6:4, 6:3, 6:1 besiegte und damit ein deutsches Duell im Achtelfinale verhinderte. Altmaier konnte nicht an seine überragende Leistung beim Fünf-Satz-Krimisieg gegen den italienischen Titelanwärter Jannik Sinner anknüpfen.
Zverev mit schwachem Start, aber nervenstarkem Finish
Zu Beginn des Matches erlaubte sich Zverev viele einfache Fehler und gab den ersten Satz nach nur 38 Minuten ab. Doch im zweiten Satz nahm er seinem Gegner das erste Mal den Aufschlag ab und sicherte sich den Satz nervenstark. Im dritten Satz gab Zverev zwar wieder seinen Aufschlag ab, holte sich jedoch die nächsten sechs Spiele in Serie. Im vierten Satz lag Zverev bereits mit 3:5 hinten, kam jedoch noch einmal zurück und machte erneut im Tie-Break den Sieg perfekt.
Altmaier fehlt die Energie
Altmaier fehlte hingegen zwei Tage nach seinem großen Coup die Energie und konnte nicht an seine Leistung im vorherigen Spiel anknüpfen.