Große Suchaktion in Timmendorfer Strand
In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei in Timmendorfer Strand im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein mit einem Großaufgebot nach einem vermissten Schwimmer gesucht. Der 18-jährige Mann war leicht betrunken mit drei Freunden baden gegangen und nach deren Aussagen nicht wieder aus dem Wasser gekommen. Sieben Boote und ein Taucher waren im Einsatz, um den jungen Mann zu finden. Nach etwa einer Stunde stellte die Polizei jedoch fest, dass der Vermisste zu Hause war, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte.
Vermisster muss Einsatzkosten tragen
Der 18-Jährige muss laut Polizei die Kosten der Suchaktion tragen. Warum er nach Hause ging, ohne seine Freunde zu informieren, war den Angaben zufolge zunächst unklar. In Timmendorfer Strand gab es in diesem Jahr bereits mehrere Rettungseinsätze, vor rund zwei Wochen war ein 20-Jähriger nach einem Badeunfall gestorben.
Fazit
Die Polizei hat in Timmendorfer Strand mit einem Großaufgebot nach einem vermissten Schwimmer gesucht, der jedoch zu Hause war. Der 18-Jährige muss nun die Kosten für den Einsatz tragen. In diesem Jahr gab es bereits mehrere Rettungseinsätze in Timmendorfer Strand, darunter auch ein tödlicher Badeunfall vor zwei Wochen.