Schwere Überschwemmungen in Bangladesch
Seit dem 20. August wurden in Bangladesch heftige Regenfälle verzeichnet, die zu schweren Überschwemmungen in elf Distrikten geführt haben. Laut dem Ministerium für Katastrophenschutz sind rund 5,7 Millionen Menschen betroffen, wovon etwa 470.000 Zuflucht in Notunterkünften suchen. Bisher sind 23 Menschen ums Leben gekommen.
Hilfsmaßnahmen vor Ort
Die Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe hat Nothilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit einer lokalen Organisation im Distrikt Feni gestartet. Lebensmittel und Hygieneartikel werden an die betroffenen Menschen verteilt.
Langfristige Unterstützung erforderlich
Die Situation der Flüchtlinge in Bangladesch, insbesondere in Cox’s Bazar, dem größten Flüchtlingslager der Welt, ist besorgniserregend. Es wird betont, dass langfristige Unterstützung notwendig ist, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und sie vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen.
Help engagiert sich seit 2017 in Bangladesch und setzt sich neben Nothilfe auch für die Verbesserung der hygienischen Bedingungen in den Flüchtlingslagern ein, um Krankheitsausbrüche zu verhindern.