Iran plant Gegenangriff auf Israel

Geplante Gegenmaßnahmen

Berichten zufolge plant Iran einen Gegenangriff auf Israel, der stärkere Sprengköpfe und andere Waffen umfasst. Diese Informationen stammen aus einem Bericht des Wall Street Journal, der sich auf iranische und arabische Quellen stützt. Der Vorstoß erfolgt einen Tag nach der Drohung des iranischen Oberhaupts Ayatollah Ali Khamenei, eine harte Vergeltung für den israelischen Angriff am 26. Oktober zu leisten.

Erweiterte Militärstrategie

Laut den zitierten Quellen beabsichtigt Iran, seine Reaktion nicht nur auf Raketen und Drohnen zu beschränken. Das Wall Street Journal merkte jedoch an, dass unklar bleibt, ob die Drohungen tatsächlich ernst gemeint sind.

Äußerungen der Revolutionsgarden

Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärten am Sonntag, dass das Land mit Sicherheit einen neuen Angriff auf Israel durchführen werde. Ali Fadavi, der stellvertretende Kommandeur der IRGC, wurde von der halbamtlichen Nachrichtenagentur INSA zitiert, dass Details nicht besprochen werden könnten, der Angriff jedoch definitiv stattfinden werde. Der mögliche Angriff könnte den Namen „Operation Wahres Versprechen 3“ tragen, in Anlehnung an frühere Raketenangriffe auf Israel im April und Oktober.

Reaktion auf den israelischen Angriff

Am Samstag erklärte Ayatollah Khamenei, dass Teheran und seine regionalen Verbündeten eine „verheerende Antwort“ auf die israelischen Angriffe sowie auf die USA geben würden. Der israelische Angriff am 26. Oktober, bei dem mehr als 100 Kampfflugzeuge militärische Ziele in Iran angriffen, führte zum Tod von fünf Personen, darunter ein Zivilist.

Operation in Syrien

Die israelische Militärführung gab bekannt, dass eine Eliteeinheit einen „iranischen Terrornetzwerk-Agenten“ in Syrien gefangen genommen hat. Diese Operation im Süden Syriens fand in den letzten Monaten statt und verhinderte einen zukünftigen Angriff, so die israelischen Streitkräfte, die keine weiteren Einzelheiten preisgaben. Ein syrischer Staatsbürger, Ali Soleiman al-Assi, wurde zur Befragung festgenommen, da seine Aktivitäten das Sammeln von Informationen über IDF-Truppen in der Grenzregion umfassten.

Israels militärische Strategie

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu besuchte am Sonntag die Grenze zu Libanon und erklärte, dass sein Hauptaugenmerk darauf liege, zu verhindern, dass sich die Hisbollah durch die „Sauerstoffzufuhr“ iranischer Waffen, die über Syrien nach Libanon transferiert werden, wieder bewaffnet. Israel verfolgt mit seiner Kampagne im Libanon das Ziel, die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten und die Angriffe der Gruppe auf Nordisrael zu beenden.

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