ESC-Jury sorgt für Unmut bei Fans: Lord of the Lost hätte mehr verdient

Beim diesjährigen Eurovision Song Contest sorgt die Jury-Regelung für Verärgerung bei vielen Fans. Hätte nur das Publikum abgestimmt, wäre Lord of the Lost möglicherweise besser platziert gewesen und Loreen aus Schweden nicht erneut ESC-Siegerin geworden.

Wut im Netz über die Jury-Entscheidung

Im Netz macht sich Wut breit über die Jury-Regelung. Besonders auf Twitter machen viele Fans ihrem Unmut Luft. Einige fordern sogar die Abschaffung der Jury-Stimmen beim ESC.

„Und wer ist diese Jury überhaupt? Fünf zufällige Personen für jedes Land. Sie sind nicht die Stimme des Volkes, sondern wir. Finnland wurde beraubt“, schreibt zum Beispiel ein Fan auf Twitter.

„Ihr habt doch sicher gehört, wie die Leute im Publikum ‚Cha Cha Cha‘ geschrien haben. Ist es nicht an der Zeit, dass wir die Jury-Stimmen aus dem Eurovision Song Contest entfernen? [Käärijä] hat es mehr verdient“, moniert ein anderer.

Auch andere Vorschläge wurden gemacht. „Hier war ja in den letzten Stunden eine intensive Diskussion ob man Juryvotes abschaffen sollte oder nicht, mein Gedanke wäre die Jury vielleicht erstmal zu demokratisieren? Warum habe ich keinen Einfluss darauf, wer in der Eurovision-Jury für Deutschland sitzt?“, wollte ein Nutzer wissen.

Lord of the Lost hätte mehr verdient

Der deutsche Kandidat, Lord of the Lost, kam beim Publikum immerhin besser an als bei den Fachjurys aus den anderen Teilnehmerländern. Nach ihrer deutlichen Niederlage äußerten sich die Bandmitglieder souverän – trotz der Enttäuschung.

„Wir verlassen Liverpool morgen mit dem Wissen, dass wir nicht mehr Mühe, Zeit und Liebe in die Teilnahme an diesem Projekt hätten investieren können“, so die Bandmitglieder.

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